Reiten- Westernstil

Grundprinzip

Das ist das Grundprinzip dieser Reitweise!

Westernreiten entspringt eigentlich der Arbeitsreitweise eines Cowboys. Der ist Tage und Wochen mit seinem Pferd unterwegs um zu arbeiten. Er muss Rinder treiben und Kälber fangen. Cowboy und Pferd entwickeln so ein dermaßen gutes Gefühl zueinander, dass der Eine fühlt, was der Andere denkt. Zwei echte Partner.



Da braucht es keine Zügel, scharfe Gebisse, Sporen oder Gerten.

Aber ein ganz gehöriges Einfühlungsvermögen des Menschen in sein Pferd.




Am Besten geht es Westernreitern, die ein eigenes Pferd haben. Über Jahre den Charakter ihres Pferdes kennen gelernt haben und eine feste Beziehung aufbauen konnten.




Aber nicht jeder kann sich ein eigenes Pferd halten und möchte trotzdem Westernreiten.

Nur Mut und vor allem Geduld.



Meine zwei Vollblut- Araber „Kabul“ und „Wakan“ sind richtig gute Westernpferde, aber sie wollen auch so behandelt werden.

Reitschüler jeden Alters werden bei mir etwas ganz anderes als auf  professionellen Reiterhöfen erleben. Denn bei mir geht es nicht vorrangig darum, Geld mit den Pferden zu verdienen. Natürlich nicht ganz umsonst, denn alles was nichts kostet, taugt auch nichts.  Kleine Spende nach Absprache für Heu, Möhren und Hafer.

Aber Kindern und allen Pferdefreunden wenigstens einen kleinen Einblick in die wahre Pferdewelt zu vermitteln, macht mir große Freude.

 




So geht’s bei mir:

 Pferd: „He, neuer Mensch, wer bist denn du?“ Pferde durchschauen einen Menschen in kürzester Zeit und entscheiden über Sympathie oder Antipathie.

 

Neuer Mensch: „He Pferd, ich komme jetzt öfters zu dir und möchte mit dir Freundschaft schließen. Wenn wir dann richtig gute Freunde sind, darf ich dann auch auf deinem Rücken sitzen und du trägst mich freudig wohin ich möchte?“