Reiten- Westernstil

Reiten?

Reiten - was verstehen manche Menschen darunter!

 



Im Volksmund wird jeder Mensch, der auf einem Pferd sitzt als Reiter bezeichnet.

Wenn ich schon höre: „Ich gehe reiten!“ Oh, Oh, Oh!

Was verstehen viele Menschen darunter? Sie steigen aus einem Fortbewegungsmittel mit 4 Rädern und einem Lenkrad auf dem Reiterhof, bezahlen Geld, um sich auf ein Fortbewegungsmittel mit 4 Beinen und Zügeln zu setzen. Statt Gaspedal haut man dem Pferd mit den Haken an den Bauch und um die Richtung zu ändern, wird an dem jeweiligen Zügel gezerrt, bis die Haut an den eigenen Fingern wund ist. Nach 45 Minuten und 20,- Euro leichter wird sich dann von dem „Fortbewegungsgegenstand“ mit schmerzenden Gliedern heruntergequält, um am nächsten Tag mit Muskelkater stolz zu berichten: „Ich war gestern reiten“.

Und das Pferd?


Ein stolzes und kluges Tier !

Da wird schon Kindern erklärt, dass dieses eigentlich hochintelligente Tier nur ein dummer, sturer und fauler Arbeitssklave ist, dem man nur genügend Schmerzen zufügen muss, damit er macht, was der Mensch da oben drauf von ihm verlangt. Heute noch zu erleben =
 tiefstes Mittelalter.

Reiten – was ist das wirklich?

 Kein Pferd ist dazu geboren, ein anderes Lebewesen auf seinem Rücken zu tragen.

Kein Mensch ist dazu geboren, einem Pferd zu sagen, du machst was ich will oder ich füge dir Schmerzen zu.




Und dennoch können zwei völlig unterschiedlich Lebewesen wunderbar kooperieren.

Reiten ist eine ständige Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Ein ständiger Dialog, niemals ein Monolog in Form von Befehle geben und Befehle ausführen müssen.

 




Diese gegenseitige Verständigung muss aufgebaut werden. Vertrauen des Pferdes in den Menschen ist äußerst wichtig. Weder Menschen untereinander noch zu Pferden können Freundschaft und Vertrauen mit Gewalt erzwingen.